BOCHYNEK CALLING
MARIARITA RENATTI — CLAUS FÖTTINGER

3.8. bis 3.9.2025

Ausstellungseröffnung
Sonntag, 3. August 2025, 14 bis 18 Uhr

Die Künstlerin Mariarita RENATTI stammt aus Torre del Greco am Rande des Vesuv und hat ihr Studium an der Kunstakademie von Neapel absolviert. Für ihre figurativen Bilder arbeitet sie in feinen, sich überlagernden schwarzen Lineaturen, die an die Technik von alten Kupferstichen erinnern, aber auch von ihrer Arbeit als Tätowiererin zeugen. Motivisch greift die Künstlerin Themen aus ihrem persönlichen und familiären Zusammenhang auf und konstruiert daraus Bilder von „schwarzer Magie“. Man kann den Werken eine Verwandschaft zu popkulturellen Phänomenen von Dark Wave, Black Metal oder Gothic nicht absprechen, die ja nicht nur in der Musik stetig an Bedeutung gewinnt. Die „Farbe“ Schwarz bildet hier gewissermaßen die Verkörperung einer geistigen Haltung, die RENATTI nicht ohne Humor auf Leinwand, Papier oder Haut bringt.

Claus FÖTTINGER bedarf als Düsseldorfer Künstler eigentlich keiner Einführung. Seine ambienthaften Inszenierungen zwischen Lichtkunst und sozialer Plastik sind seit Jahrzehnten ein Begriff. Für diesen Ausstellungsbeitrag hat er sich von gegenwärtiger Tätowierpraxis seiner früheren Studentin Meng Su und von der Arbeit der Kollegin RENATTI inspirieren lassen und neue Lichtobjekte produziert, die zum ersten Mal zu sehen sein werden. Besondere Brisanz erhält die Kombination von Lampen und Tätowierpraxis durch die frühere Verwendung von Tierhaut als Material für die Bespannung von Lampenschirmen. Zum Medienkunstwerk mutiert nicht nur der zum Bildschirm umfunktionierte Lampenschirm, wie eine aus der Beschäftigung mit David Cronenbergs Videodrome entstandene Stehlampe ahnen lässt. Neben dieser subversiven wie affirmativen Neumöblierung des Galerieraumes werden zwei Deckenlampen zu sehen sein, die der italienischen und chinesischen Tätowierpraxis die Reverenz erweisen.

Galerie Peter Tedden

Mutter-Ey-Straße 5
40213 Düsseldorf

 

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BOCHYNEK CALLING
ALWINA HEINZ — JÖRG PAUL JANKA

22.6. bis 30.7.2025

Ausstellungseröffnung
Sonntag, 22. Juni 2025, 14 bis 18 Uhr

Für ein halbes Jahr realisiere ich in der Galerie Peter Tedden ein Interims-Ausstellungsprogramm. Da ist zum Ersten Alwina Heinz, deren malerisches Bildprogramm die alte Methode vom bildnerischen Denken (im Sinne von Paul Klee) überzeugend verfolgt. Man muss dabei hinsehen, mitdenken und darüber auch kontrovers diskutieren. Die in Kasachstan geborene Künstlerin arbeitet sich im wahrsten Sinne des Wortes auf technischer und intellektueller Ebene an ihren Themen ab. Ihre tiefe Ernsthaftigkeit ist für mich ein Indiz dafür, dass hier jemand an nicht nur an für sie selbst bedeutsamen Inhalten arbeitet.

Alwina Heinz: »Landschaft 4«, 90 x 120 cm, Öl auf Leinwand, 2017

Über Jörg Paul Janka muss ich eigentlich nicht viele Worte verlieren. Schon seit lange vergangenen, gemeinsamen Duisburger Tagen schätze ich seinen rigorosen Einsatz für das, was ich etwas läppisch als »Kampf für die Kultur der Arbeit« bezeichnen möchte. Einerseits kommen auch in dieser Ausstellung wiederholt seine technologischen und handwerklichen Fertigkeiten zum Vorschein – auf der anderen Seite bringt er immer wieder inhaltlich überraschende, überzeugende und auch amüsante Ergebnisse zur Anschauung. Ich denke, man darf gespannt sein.
Martin Bochynek

Jörg Paul Janka: Atelieransicht, D-Oberbilk, 2025

 

Galerie Peter Tedden

Mutter-Ey-Straße 5
40213 Düsseldorf

 

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Hans-Willi Notthoff
Der Streifen stilles Leben

30.3. bis 7.5.2025

Ausstellungseröffnung
Sonntag, 30. März 2025, 14 bis 18 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Galerie Peter Tedden

Mutter-Ey-Straße 5
40213 Düsseldorf
Tel. +49 177 671 74 67
info@galerie-tedden.de

Öffnungszeiten:
Mi – Fr 15 – 19 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr
und nach Vereinbarung

 

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quer-raum_Foto Kaspar Flesch
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